Was sind basische Bäder und wofür sind sie gut?

Basische Bäder sorgen für Vitalität und Wohlbefinden

Es gibt viele verschiedene Möglichkeiten den Körper zu entgiften oder entschlacken. Gerade im Frühjahr beginnen manche Menschen mit dieser Behandlung um sich vitaler und leichter zu fühlen. Basische Bäder sind hier unter anderem eine beliebte Möglichkeit. Sie können als alleinige Kur angewandt werden oder in Verbindung mit einer kompletten Fastenkur. Es ist anzuraten sich erst über die Anwendung zu informieren, da die Wirkung bei falscher Durchführung verloren ginge und sogar negative Einflüsse auftreten könnten.

Bei manchen Menschen ist es beliebt einen Kuraufenthalt zu buchen und sich dort mit Basenbädern und der richtigen Ernährung verwöhnen zu lassen. Diese Aufenthalte kosten meist viel Geld und manche Personen haben nicht die Zeit dafür. In diesem Fall kann die Kur auch selbst durchgeführt werden. Es gibt zahlreiche Informationen, wie die Behandlung richtig durchgeführt wird.

Grundsätzlich kann jeder Basische Bäder genießen, auch kleine Kinder und Schwangere. In der Schwangerschaft sollte das aber mit dem Arzt abgesprochen werden, da hier der Kreislauf oftmals etwas schwächelt. Kinder oder Erwachsene mit einer Neurodermitis oder anderen Hauterkrankungen können davon positiv profitieren und ein besseres Hautbild bekommen. Der Juckreiz hört auf und die Flechte verschwinden. Egal weshalb man sich für Basische Bäder entscheidet, sie sind gut für den Körper und schaden in den seltensten Fällen. Es ist nur wichtig, dass sie auch richtig durchgeführt werden.

Der Körper reagiert auf eine Übersäuerung

Der menschliche Körper besteht zum Großteil aus Flüssigkeiten und diese haben einen unterschiedlichen pH-Wert. So hat die Magenflüssigkeit einen niedrigen pH-Wert und ist somit sauer, wogegen das Blut einen hohen pH-Wert hat und somit basisch ist.

Im Normalfall ist der Körper selbst dazu fähig, den Säurehaushalt zu regulieren, doch manchmal gerät der Organismus aus dem Gleichgewicht. So kann ein ungünstiger Lebenswandel, wie der Genuss von Nikotin, Alkohol oder zu viel Kaffee den Körper übersäuern. In zu großen Mengen zugeführt, ist der Körper nicht mehr imstande den pH-Wert zu regulieren.

In der Regel werden Schlackenstoffe die durch die Übersäuerung entstehen über die Nieren ausgeschieden, das geht aber nur bis zu einem gewissen Maß. Alles, was der Körper nicht ausscheiden kann, lagert sich im Körper ab. Wie entstehen diese Schlacken? Es handelt sich dabei um ein Stoffwechselprodukt, das durch den Abbau von Kohlehydrate und bei der Fettverbrennung entsteht. Somit ist deutlich zu erkennen, dass die Lebensmittel die aufgenommen werden, ein wichtiger Faktor dafür sind, ob der Körper schnell übersäuert oder nicht.

Die Folgen sind deutlich zu sehen, in Form eines schlaffen Bindegewebes, fahler und unreiner Haut, Haarausfall, Gicht, Hitzewallungen und vielen anderen Symptomen. Manche Menschen fühlen sich regelrecht krank und wissen nicht warum. Sie gehen von einem Arzt zum nächsten und diese finden nichts, weil sich keiner die Mühe macht über den Säurehaushalt des Körpers nachzudenken. Leider wird dem in der modernen Medizin viel zu wenig Aufmerksamkeit geschenkt.

Heilpraktiker haben schnell herausgefunden, dass der Körper entschlacken muss, um seinen normalen pH-Wert zu erreichen und, dass die Giftstoffe aus dem Körper gespült werden müssen. Mit Basischen Bädern ist das möglich. Das Basische Badesalz sollte idealerweise einen pH-Wert von 8 haben. Es saugt die Giftstoffe während des Bades regelrecht aus den Poren und sorgt dafür, dass die Haut streichelweich wird.

Eine andere Möglichkeit ist eine Kur, die aus mehreren Teilen besteht. Hier geht es in erster Linie darum, die Schlacken zu lösen, den Körper zu entgiften und ihn basisch zu halten. Da das ein Prozess von mehreren Tagen bis Wochen ist und viel Kraft in Anspruch nimmt, entscheiden sich viele Menschen für die einfachere Variante – die Basischen Bäder.

Die richtige Durchführung ist wichtig

Ein hochwertiges Basisches Badesalz hat seinen Preis, zeigt aber auch eine hervorragende Wirkung. Darin enthalten sind Mineralien, Basen wie Natron und Salz. Des Weiteren können Heilkräuter, Algen, Mineralerde oder Edelsteinpulver enthalten sein. Diese weiteren Inhaltsstoffe müssen aber nicht vorhanden sein. Sie haben zwar ebenfalls eine positive Wirkung, sorgen für einen angenehmen Duft oder pflegen die Haut, sind aber für die eigentliche Wirkung der Basischen Bäder nicht zwingend notwendig.

Zum Entschlacken kann ein Fußbad reichen, wobei Experten zu einem Vollbad raten. Dieses benötigt allerdings seine Zeit, deshalb sollte man sich voll und ganz auf das Bad konzentrieren, störende Geräusche abschalten und nach dem Bad nicht in Termindruck geraten. Es ist zu bedenken, dass ein richtig durchgeführtes Bad bis zu 45 Minuten dauert. Manche Menschen sind nach dem Bad müde und müssen sich ausruhen. Diese Ruhephase braucht der Körper auch. Nach dem Trockentupfen kann man somit einen Bademantel anziehen, sich in eine Wolldecke wickeln und schlafen oder entspannen. Dabei sollte man aber nicht vergessen, auch den Wasserhaushalt des Körpers wieder aufzufüllen und ausreichend zu trinken.

Es ist ratsam eine Stunde vor dem Bad Make-up zu entfernen, damit der Körper keinen Säurestau erleidet. Auch nach dem Bad sollte für einige Stunden auf konventionelle Kosmetik, Duschgels oder Cremes verzichtet werden. Damit die ganze Kur wirklich Sinn macht, wäre es gut, während der ganzen Dauer auf Kosmetik zu verzichten. Zumindest auf die, die man nicht unbedingt braucht. Für die Körperpflege könnte man ein pH-neutrales Produkt verwenden, das die Haut zusätzlich pflegt.

Vor dem Bad sollte die Toilette aufgesucht werden, denn ein Harndrang während des Bades wirkt störend auf die Entspannung. Gerade in der Badewanne neigen manche Menschen dazu, schnelle eine volle Blase zu bekommen. Jetzt aber immer wieder aus der warmen Badewanne zu steigen wäre nicht gut und würde den Körper immer wieder abkühlen.

Die Entschlackung kann zu Hunger oder Durst führen. Es ist sinnvoll sich einen Basen Tee oder ein carbonatreiches Mineralwasser an den Wannenrand zu stellen, sowie einen kleinen Snack zum Essen. Wenn man nicht das Bedürfnis verspürt, muss man nichts zu sich nehmen, doch gerade Trinken ist wichtig, da das Bad das Schwitzen anregt und somit auch Flüssigkeit über die Haut verloren geht.

Das Badewasser hat eine ideale Temperatur von 35 bis 38 Grad. Zu heißes Wasser kann zu Kreislaufproblemen führen. Wird das Wasser zu kalt, kann warmes Wasser nachgefüllt werden. Allerdings sollte das nicht zu oft passieren, da die Lösung dadurch verdünnt wird und dann der pH-Wert des Badewassers nicht mehr stimmt. Diesen kann man aber zur Not, wie im nächsten Punkt beschrieben, nach regulieren.

Damit das Bad auch wirklich seine Wirkung zeigen kann, muss die Dosis des Badesalzes stimmen. Da das schlecht mit dem Auge zu bestimmen ist, kann der pH-Wert des Badewassers mit einem Teststreifen gemessen werden. Er sollte einen pH-Wert von 8,5 anzeigen.

Die Badewanne sollte so gemütlich und bequem wie nur möglich sein. Deshalb ist es ratsam sich ein Nackenkissen an den Badewannenrand zu legen, damit der Kopf auch weich liegt. Außerdem könnte eine Duftlampe für die nötige entspannte Atmosphäre sorgen. Leider fehlt vielen Menschen der entspannende Duft beim Basischen Bad, das Problem kann auf diese Weise leicht gelöst werden. Es sollte sich aber um ein Aromaöl handeln, das entspannend wirkt, wie Lavendel.

Die Badezimmertüre sollte nach Möglichkeit nicht verschlossen werden. Gerade Menschen mit einem schwachen Kreislauf könnten Probleme bekommen. Dann ist es gut, wenn die Hilfe ungehindert in das Bad kommen kann.

Auch die Luftzirkulation kann ein Problem sein. Beim Baden entsteht Dampf, den manche Menschen als sehr unangenehm empfinden. Sollte kein Fenster zum Öffnen vorhanden sein, ist es ratsam, die Tür einen spaltbreit offen zu lassen. Doch sollte man auch darauf achten, nicht direkt in der Zugluft zu liegen.

Auf keinen Fall sollte nach dem Basischen Bad eine Dusche genommen werden. Es reicht, die Haut leicht trocken zu tupfen. Die Mineralstoffe des Badesalzes sollten auf der Haut verbleiben, weil sie so auch noch Stunden nach dem Bad für eine Entschlackung sorgen.

Basische Bäder helfen am Besten, wenn dazu noch die Ernährung umgestellt wird. So hat der Körper die Möglichkeit besser zu entschlacken. Nichts macht weniger Sinn als Basenbäder und danach wieder viel Kaffee zu trinken oder eine Zigarette zu rauchen. Das bringt den Körper immer wieder aus dem Gleichgewicht und die ganze Mühe ist vergebens.

Eine weitere Behandlung unterstütz die Wirkung der Bäder sehr gut – Massagen mit Bürsten. Dazu eignen sich Körperbürsten oder ein Luffahandschuh, die auf der noch trocknen Haut verwendet werden. Man bürstet immer Richtung Herz und drückt die dabei die Bürste leicht auf die Haut. Beginnend am rechten äußeren Fuß, bürstet man das Bein aufwärts, oben angekommen wiederholt man den Vorgang auf der Innenseite des Beines. Wenn ein Bein fertig ist, wird der Hintern in kreisenden Bewegungen gebürstet, weiter geht es mit dem linken Bein. Als Nächstes ist der rechte Arm an der Reihe. Beginnend am Handrücken bis hoch zur Schulter und dann wie beim Bein die Innenseite des Armes nicht vergessen.

Anschließend ist der linke Arm mit der Bürstenmassage an der Reihe. Zum Schluss werden Bauch und Brust mit kreisenden Bewegungen behandelt. Die Brustwarzen können ausgespart werden, sollte es dort unangenehm sein. Der Rücken wird massiert, soweit man ihn selbst erreicht oder man lässt sich von jemandem helfen.

Nach dieser Massage ist die Haut ebenfalls streichelweich, abgestorbene Hautschüppchen werden entfernt und ganz nebenbei beseitigt man auch Hautunreinheiten.

Ein Basisches Bad eignet sich für jeden, der das Gefühl hat, Energie tanken zu müssen. Man sollte es zumindest einmal probiert haben um sich von der Wirkung überzeugen zu können.

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