Hausmittel für weiße Zähne

Schenk mir ein Lächeln – oder mit Hausmittelchen zu weißen Zähnen

Gesunde, schöne Zähne sind ein Schönheitsideal. Doch sie sagen noch mehr aus: Genau wie gepflegte Hände vermitteln weiße Zähne dem Gegenüber, dass der Gesprächspartner Wert auf ein gepflegtes Auftreten legt und an keinen Krankheiten leidet. Weiße Zähne sind aber auch für den Einzelnen selbst ein Weg, das eigene Selbstbewusstsein zu steigern. Doch wie kann man auch ohne Besuch beim Zahnarzt das Zahnweiß hervor heben?

Regel Nummer 1 – Gewohnheiten überdenken

Morgens Schwarztee, im Büro zwei Liter Kaffee und dazwischen noch die ein oder andere Zigarette? Zugegeben, von Natur aus ist kein Zahn lupenrein, aber mit diesen drei Kandidaten ist ein gelblicher Ton vorprogrammiert. Nikotinverfärbungen sind dabei besonders hartnäckig, sie lassen sich im Grunde nur noch durch professionelle Zahnreinigung entfernen. Die Lösung: Schwarztee und Kaffee bewusst genießen, viel Wasser nach dem Genuss trinken und das Rauchen ganz lassen – bringt eh nur Mundgeruch.

Regel Nummer 2 – Alltagssituationen ausnutzen

Sollen Zähne durch Hausmittel aufgehellt werden, ist Geduld gefragt. Dafür gibt es jede Menge Gelegenheiten, die Aufhellbehandlung in den Alltag zu integrieren, was den Zeitaufwand ein Stück weit kompensiert.

Gute Erfolge können erzielt werden, wenn regelmäßig mit dem Inneren einer Bananenschale Zähne und Zahnfleisch massiert werden. Das Kalium und Magnesium ist eine Art natürliche Bleichmittel. Der angenehme Nebeneffekt liegt darin, dass das ganze keine Nebenwirkungen hat und kostenneutral ist, da es ein Abfallprodukt des gesunden Obstes ist.

Gleiches gilt für Aufhellen mit Zitronensäure. Dafür werden die Zähne mit einem Stück Zitrone kräftig abgerieben und massiert. Die Säure eignet sich perfekt für Ablagerungen von Tee – denn wie Gerbstoffe werden wie beim Putzen einer Teetasse perfekt gelöst. Das Säureverfahren sollte nicht häufiger als 1 mal die Woche angewendet werden, da ansonsten der Zahnschmelz leidet. Ganz nebenbei ist Wasser mit Zitrone aber ein tolles Erfrischungsgetränk, dass im Gegensatz zu Tee oder Kaffee auch keine Spuren auf den Beißerchen hinterlässt.

Hartes Obst und Gemüse – wie Äpfel, Karotten und Kohlrabi – scheuern beim Kauen die Zähne schonend sauber. Der angenehme Nebeneffekt liegt darin, dass wichtige Vitamine und Spurenelemente durch die Extraportion Grünzeug aufgenommen werden, was den Organismus ganzheitlich stärkt. Aber: Bitte nicht direkt nach dem Genuss von Obst Zähne putzen, da die Fruchtsäuren ansonsten direkt in den Zahn eingearbeitet werden. Lieber hinterher ein Glas Wasser trinken und etwas Warten.

Regel Nummer 3 – Hausfrauenchemie und Omas Schönheitstipps

Olivenöl ist nicht nur gesund, es ist auch ein tolles Zahnpflegeprodukt. Dazu einfach zwei Esslöffel Öl in den Mund geben und kräftig durch die Zähne ziehen und Kaubewegungen machen. Das Öl nimmt durch die besondere Konsistenz feine Rückstände auf, pflegt das Zahnfleisch und ganz nebenbei werden die gesunden Fettsäuren über die Mundschleimhaut aufgenommen. Nach 2 Minuten ziehen und kauen wird das Öl einfach ausgespuckt.

Backpulver macht die Wäsche weiß und hilft auch den Zähnen auf die Sprünge. Das liegt an der leicht körnigen Struktur des Pulvers und den bleichenden Eigenschaften des enthaltenen Natron. Mit etwas Wasser und Backpulver wird eine Paste hergestellt, welche mit einer weichen Zahnbürste auf die Zähne in leicht kreisenden Bewegungen aufgetragen wird.

Salz hat perfekte Reinigungseigenschaften. Die scharfen, harten Kristalle entfernen selbst hartnäckige Verfärbungen von den Zähnen. Dazu wird eine weiche Zahnbürste in Salz getaucht und anschließend in kreisenden Bewegungen auf die Zähne aufgetragen. Es ist wichtig ohne Druck zu arbeiten, damit keine Schäden an den Zahnflächen entstehen, welche die Zähne dann wieder anfälliger für Karies machen. Wichtig ist auch, dass mit Salz sparsam umgegangen wird und der Mund gut gespült wird, da ein Vielfaches der täglich empfohlenen Menge in den Mundraum gelangt. Bitte auch nicht zu häufig anwenden, damit der Zahnschmelz nicht leidet.

Nichts für Zartbesaitete, aber enorm wirksam. Wasserstoffperoxid ist bekannt aus Blondierungen und ist auch Bestandteil professioneller Bleichprodukte. In der Apotheke kann dieses für wenige Euro erworben werden. Das Wasserstoffperoxid wird mit einem Wattestäbchen auf die Zähne aufgetragen und vorsichtig verrieben. Es muss nach 1 – 2 Minuten dringend gespült werden, ein Verschlucken ist unbedingt zu vermeiden. Dieses Verfahren kann 1 – 2 Mal in der Woche angewendet werden. Zahnschmelz und Zahnfleisch bleiben im Gegensatz zu den Verfahren mit abreiben der Schmutzkörperchen – wie beim Salz oder Backpulver – unbeschädigt. Wichtig: unbedingt auf die richtige Konzentration achten und dazu der Apotheke beim Kauf die geplante Anwendung nennen.

Regel Nummer 4 – Regelmäßige Zahnpflege

Zähne putzen ist das A und O für die Zahngesundheit. Es gibt Verfärbungen, gegen die helfen auch Hausmittel nichts. Dazu zählt z.B. der Zahnstein. Dieser kann durch eine gründliche und regelmäßige Zahnreinigung verhindert bzw. minimiert werden.

Elektrische Zahnbürsten reinigen durch kleinste Bewegungen, auch sie helfen gelbliche Verfärbungen zu verhindern. Zudem gibt es spezielle Polierbürsten mit Gummilippen, die diesen Effekt unterstützen. Die immer beliebter werdenden Schallzahnbürsten bieten einen noch besseren Effekt zur Aufhellung, da auch kleinste Partikel, welche sich in feinen, für das menschliche Augen nicht sichtbare, Kerben festsetzen, gelockert und entfernt werden.

Mundduschen arbeiten mit einem mit Druck aufgetragenen Wasserstrahl, welcher eine gute Hilfe im Kampf gegen gelbliche Verfärbungen an den Zahnzwischenräumen leistet. Das Wasser hat den Vorteil, dass es sich seinen Weg durch jede noch so kleine Spalte sucht und damit auch in der Tiefe gute Ergebnisse liefert. Voraussetzung man wendet sich nach Herstellerangabe regelmäßig an. Ähnliches gilt für den regelmäßigen Einsatz von Zahnseide oder Interdentalbürsten.

Bleichende Zahncremes sind eine gute Ergänzung zu den genannten Verfahren. Auch hier gilt jedoch unbedingt auf eine gute Qualität zu achten. Eine gute Aufhellungszahncreme besitzt einen umfassenden Schutz gegen Karies, Zahnstein und Paradentose. Dazu enthält Sie Fluorid und kann täglich anwendet werden. Einige Zahncremes beinhalten neben bleichenden Zusatzstoffen auch z.B. Kügelchen zur physischen Entfernung der Beläge, welches dann auf ähnliche Weise funktioniert wie die Hausmittel mit Salz und Backpulver.

Regel Nummer 5 – Zeig was Du hast

Richtige Kosmetik sorgt dafür, dass der natürliche Farbton heller erscheint. Welcher Ton dafür der richtige ist, muss individuell entschieden werden, da dies auch von Gesichts- und Haarfarbe abhängt. Leicht getönte Lippenpflegestifte helfen auch Männern an diesem Trick zu partizipieren. Der schöne Nebeneffekt ist, dass die gepflegten Zähne von gepflegten Lippen gerahmt noch mal viel schöner wirken.

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