Welche Lebensmittel gegen Krebs solltest Du essen?

Lebensmittel gegen KrebsSeit 1832 gibt es den Begriff Volkskrankheiten, auch Zivilisationskrankheiten genannt, doch noch nie gab es derer so viele wie heute. Die Industrienationen halten den traurigen Rekord. Paradoxerweise sind viele Menschen genau in den Ländern betroffen, in denen die Bevölkerung das meiste Geld, Wissen und auch Zeit haben müsste um sich optimal um ihre Gesundheit kümmern zu können. Viele Wissenschaftler und Mediziner sind sich mittlerweile einig, dass ein Großteil der Beschwerden vermieden bzw. geheilt werden könnte.

Auslösender Faktor ist in den meisten Fällen eine gesundheitsschädliche Lebensweise durch zu wenig Bewegung und Fehlernährung. Jeder Vierte in Deutschland leidet an Bluthochdruck, der im schlimmsten Fall zum Schlaganfall führen kann. Neben Rückenleiden, Fettstoffwechselstörungen und Atemwegserkrankungen gehört Krebs mittlerweile ebenso zu den Volkskrankheiten. Erschreckende Bilanz: Bei 35 % der Todesfälle in Deutschland war Krebs die Ursache. Dagegen sterben nur rund 4 % an Unfall- oder Verletzungsfolgen.

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Prognosen malen ein düsteres Bild für die Zukunft. Bereits 2050 wird fast jeder dritte Mensch an Krebs leiden. Dabei ist es nicht schwer, vielen der Krankheiten, einschließlich Krebs, allein durch Bewegung und Ernährung zu begegnen. Lebensmittel wirken wie Medizin auf unseren Organismus. Ihre Bestandteile werden selbst mit entarteten Zellen fertig. Werden diese Lebensmittel regelmäßig in den Speiseplan eingebaut, minimiert sich das Risiko an Krebs und anderen Krankheiten zu leiden. Aber auch bereits betroffene Menschen, können ihre Heilung mit der Ernährung unterstützen und das Risiko eines Rückfalls verringern oder sogar verhindern.

Anti-Aging und Fehler beim Kopieren

Der Sonnenbrand dient als anschauliches Beispiel zu welchen Höchstleistungen unser Körper fähig ist. Jeder der daran schon einmal litt, erinnert sich noch gut daran, dass es einige Tage dauerte bis der brennende Schmerz nachließ. Danach folgte eine Zeit in der sich das verbrannte Gewebe abschälte und Neues seinen Platz einnahm. In der Regel erfolgt dies auch ohne Zutun des Menschen innerhalb weniger Tage.

Aber nicht nur äußerlich, auch innerlich erneuert sich der Körper 24 Stunden täglich. Verbrauchte oder defekte Körperzellen werden in komplizierten Teilungsprozessen ersetzt – Millionen in jeder Sekunde – ohne, dass es bemerkt werden würde. Manche Bereiche erneuern sich schneller, andere langsamer.

Es passiert jedoch, dass es zu folgenschweren Fehlern beim Kopieren der zu ersetzenden Zelle kommt. Das kann wie ein Textfehler erklärt werden. Nur ein falsch gesetzter Buchstabe in einem Wort, kann eine andere Bedeutung zur Folge haben: Leib / Lieb. Grundsätzlich kommt der Körper aber auch damit zurecht. Die fehlerhafte Zelle stellt einfach von selbst ihr Wachstum ein und zerstört sich selbst.

Nicht so bei Tumorzellen. Hierbei wurde genau der Bereich einer Zelle geschädigt, der für das Einstellen des Wachstums verantwortlich ist. Eine Tumorzelle teilt sich nun ungebremst weiter und verdrängt als Wucherung umliegendes Gewebe. Bösartig sind diese Wucherungen jedoch noch nicht.

Krebs hat einen Stoffwechsel

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Wie wird eine gutartige Tumorzelle zu einer bösartigen Zelle? Hierzu ist ein Blick in den Stoffwechsel des Menschen sinnvoll. Unsere Vorfahren mussten in einer Gefahrensituation schnell Energie gewinnen um davon laufen zu können. Dazu wurde Glukose (Zucker) ohne Hilfe von Sauerstoff schnell in Energie umgewandelt. War die gefährliche Situation vorbei, stellte der Körper auf langen Wanderungen und der Suche nach Nahrung auf Fettverbrennung um. Hierfür brauchte er Sauerstoff, der nun wieder ausreichend vorhanden war.

Diese beiden Formen der Energiegewinnung werden heute wie damals eingesetzt. Im Sportbereich ist dies hinlänglich bekannt, wenn es um Fettverbrennung im aeroben Bereich geht. Im anaeroben Bereich kann die Muskelzelle zusätzlich Milchsäure in die Leber schicken um Glukose (Zucker) zu gewinnen. Es entsteht ein Vergärungsprozess, der solange vom Körper durchgeführt wird, wie die Extrem-Situation anhält. Sobald wieder ausreichend Sauerstoff für die Zellen zur Verfügung steht, wird die Vergärung gestoppt.

Leider hat diese nützliche Art der Energiegewinnung den Nachteil, dass die Tumorzellen sich diesen zu Nutze machen und auf Vergärung umsteigen auch wenn genügend Sauerstoff zur Verfügung steht. Ist dies der Fall, handelt es sich um bösartige Tumorzellen. Für diese Krebszellen ist die Vergärung überlebensnotwendig – Sauerstoff würde ihr schaden. Die produzierte Milchsäure schützt die Zelle vor dem Angriff des Immunsystems und schädigt gleichzeitig umliegende Zellen – genau genommen löst die Krebszelle ihre Umgebung auf. Einzige Schwachstelle der Zelle: Sie ist nun Zuckerabhängig.

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Mit diesem Wissen ist es ganz leicht, diesen Kreislauf der Vergärung zu unterbrechen. Zuckerarten – auch in Form von Stärke z.B. in Brot und Kartoffeln und Fruchtzucker in Obst, aber auch versteckte Zuckerarten in Halb- und Fertigprodukten sollten reduziert werden. Die Krebszellen können dann die wenige vorhandene Glucose nicht ausreichend verwerten und „verhungern“. Die Kohlenhydratzufuhr sollte in etwas 1g pro Kilogramm Körpergewicht und Tag betragen. Hochwertige Öle und Fette, sowie ein hoher Anteil an Eiweiß gleichen die Differenz ohne Hungergefühl aus.

Eine Liste für Lebensmittel gegen Krebs, die günstig wirken:

Gemüse, Obst, SalatFette und ÖleFischFleisch Milchprodukte EierObst
AlgenAvocado ÖlAalEnteButtermilchZitrone
ArtischockenButterBarschGansCrème fraìcheLimette
AuberginenErdnussölBratheringHuhnEier
AvocadoHanfölBücklingKalbJoghurt
BohnenKokosölFlunderKaninchenQuark
BrokkoliKürbiskernölForelleLammMascarpone
FenchelLeinölHechtPuteSaure Sahne
GurkeMandelölHeilbuttRindSchlagsahne
KohlsortenMargarineHeringSchweinSchmand
LauchNussöleKabeljauZiege
MangoldOlivenölKarpfen
OlivenPalmölKaviar
RadieschenRapsölLachs
RettichSchmalz (Schwein, Rind, Gänse, Butter)Makrele
SalateSesamölMatjes
SchwarzwurzelTraubenkernölSaibling
SellerieSardinen
SpinatSardellen
SprossenSchellfisch
TomatenSeezunge
WirsingSteinbutt
ZucchiniThunfisch
ZwiebelnZander

Alle Sorten Pilze, Kräuter und Gewürze, Wurstwaren (Zutatenliste beachten!), Wildfleisch, Muscheln und Krustentiere sowie Innereien können bedenkenlos gegessen werden. Als Bindemittel eignen sich Agar-Agar, Gelatine, Guakern- und Johannisbrotkernmehl. An Getränken dürfen alle ungesüßten Getränke verzehrt werden.

Für die Kohlenhydratbilanz einzurechnen sind aber neben Obst, Nüssen, Getreide und Mehle, Backwaren, Müsli, Nudeln, Reis, Kartoffeln, Milch und Milchprodukte mit Frucht, Snacks wie Chips und sämtliche Halb- und Fertigprodukte – auch getrocknetes Obst. Alkohol ist zu meiden, da sich der Alkohol im Körper zu Zucker abbaut und die Bilanz extrem verschlechtern kann.

Alternative zu Kohlenhydraten (Zucker)

Mittlerweile gibt es unüberschaubar viele Rezepte für eine No-Carb-Ernährung. Viele Prominente halten sich seit Jahren daran und das nicht nur um Abzunehmen. No-Carb bedeutet, so wenig wie möglich Kohlenhydrate. Auch bei einer Ernährung zur Krebsvorbeugung oder -heilung, bietet die No-Carb-Ernährung viele leckere Rezepte. Wie wäre es zum Beispiel zum Abendessen mit Eiweißfladen und Räucherlachs? Dazu einen leckeren Dip mit frischen Kräutern.

Zutaten für 2 Personen:
250 g Quark
3 Eier
etwas Salz
400 g Räucherlachs
1 Becher Schmand
50 g Frische Kräuter

Zubereitung:
Eier trennen.
Eigelb mit Salz und Quark gut verrühren.
Eiweiß schlagen bis es steif ist und unter die Quarkmasse heben.
Auf ein Backblech (mit Backpapier) Häufen setzen und bei 150 °C (Ober/Unterhitze) für 20 min. backen.
In der Zwischenzeit den Räucherlachs auf zwei Teller verteilen. Den Schmand mit den gehackten Kräutern vermengen und den Dip neben dem Lachs anrichten.
Die fertigen Fladen zwei Minuten auskühlen lassen und mit einer Palette vom Blech heben. Neben dem Lachs anrichten.
Dazu kann gut ein frischer, grüner Salat gereicht werden.