Sind Bananen gesund und was passiert, wenn man grüne Bananen isst?

Sind-Bananen-gesundBananen sind eine sehr beliebte Obstsorte, sie können roh, als Nektar oder auch in Form von Smoothies eingenommen werden. Die krumme Frucht ist nicht nur äußerst schmackhaft, sondern steckt voll mit Nährstoffen und ist sehr gesund.

Eine Banane ist dabei sehr nahrhaft und besitzt abhängig vom jeweiligen Reifegrad viele gesunde und wichtige Nährstoffe. Je stärker der Reifegrad einer Banane fortgeschritten ist, umso mehr Zucker beinhaltet sie. 100 Gramm Banane enthält dabei etwa 22 g Kohlenhydraten, 1 g Proteine (Eiweiß), 0,3 g Fett und 2,6 g an Ballaststoffen.

Süße Frucht – die Kalorien einer Banane

Bei den Obstsorten zählen Bananen zu den „Kalorienbomben“, denn 100 g von der süßen Frucht haben etwa 85 bis 95 Kilokalorien. Bei getrockneten Bananen, den sogenannten Bananenchips ist der Gehalt an Fruchtzucker sogar noch größer, hier können schon mal 250 Kilokalorien zusammenkommen. Das liegt vor allem daran, da der Frucht ihr Wasser entzogen wurde und sie dadurch viel konzentrierter wirkt.

Wie gesund sind Bananen eigentlich? Obwohl Bananen relativ viele Kalorien besitzen, sind sie deshalb nicht ungesünder, als andere Obstsorten. Sogar ganz im Gegenteil, sie besitzen eine Vielzahl an Inhaltsstoffen.

Welche Vitamine haben Bananen? Auch Magnesium in Bananen?

Bananen bieten wertvolle Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium, die zum Beispiel für eine Funktion der Nerven und Muskeln benötigt werden. Für den Elektrolythaushalt und der Energiegewinnung sind sie sehr wichtig. Somit eignet sich eine Banane perfekt für den leckeren Snack zwischendurch.

Sehr gut eignen sich Bananen für Sportler, da sie eine optimale Versorgung mit Mineralien bieten. Besonders bei einem intensiven Training, wo viel geschwitzt wird, eignet sich die Frucht besonders gut. Ein Mangel an Magnesium und Kalium kann im schlimmsten Fall sogar zu Herzrhythmusstörungen führen.

Aber noch andere Mineralstoffe und auch Spurenelemente findet man in der gelben Frucht. Man findet in einer Banane Kalzium, Phosphor, Zink und Eisen. Zwar ist die gelbe Frucht nicht so stark ergiebig wie andere Sorten Obst, doch eine 100 g Banane deckt etwa 12 Prozent vom Tagesbedarf an Vitamin C ab. Außerdem nimmt man beim Essen der Banane Vitamine K und A sowie einige der Vitamin B Gruppen auf.

Sind Bananen gut für die Verdauung?

Da Bananen sehr leicht verdaulich sind, werden sie nicht nur für Babykost verwendet, sondern können auch bei Darmbeschwerden eingesetzt werden. Besonders bei Durchfall sorgen sie dafür, dass ein großer Teil des Wassers im Darm gebunden wird und die Beschwerden schnell gelindert werden. Außerdem wird der Körper zusätzlich mit wertvollem Magnesium versorgt.

Der Verzehr der gelben Frucht hilft nicht nur bei Durchfall, sondern kann auch bei einer Verstopfung zum Einsatz kommen. Enthalten ist hier nämlich der Wirkstoff Pektin, welches ein gutes Hausmittel zur Verstopfung gilt. Zu beachten ist allerdings, dass die nur wirklich reifen und gelben Bananen verwendet werden, da grüne (unreife) noch zu viel Stärke beinhalten.

Der Stärkegehalt von der Banane sinkt mit ihrem Reifegrad. Durch den Reifeprozess wird die vorhandene Stärke in Zucker umfunktioniert. Durch den Zucker kann dem Körper sehr schnell Energie zugeführt werden, während Stärke erst noch gespalten werden muss.

Sind grüne Bananen gesund?

grüne BananenSehr gut für die Verdauung sind gelbe und reife Bananen und zwar die Sorten, wo die Schale schon ein paar braune Flecken hat. Ist die Schale allerdings komplett braun, so nehmen die Vitamine deutlich ab. Ein Verzehr von grünen und unreifen Bananen wird nicht empfohlen, da hier noch sehr viel Zellulose enthalten ist. Dies wird vom Darm nicht besonders gut verdaut und kann sogar Bauchschmerzen auslösen.

Die richtige Lagerung

Bananen stellen eine Frucht dar, die nach ihrer Ernte noch nachreifen. In ihrem Herkunftsland werden sie daher meistens noch im grünen Zustand gepflückt. Dieser Vorgang schadet der Frucht nicht und sie büßt dabei auch nicht an Qualität ein. Würde sie weiterhin an den Stauden hängen, bis sie komplett reif ist, würden sie sogar aufplatzen.

Da die gelbe Frucht schnell mal dunkle Flecken bekommt, sollte sie am besten noch im grünen Zustand gekauft werden. Zu Hause kann die Frucht dann in aller Ruhe nachreifen. Mit Hilfe einer Abdeckung, zum Beispiel einer Folie kann der Vorgang stark beschleunigt werden. Um die Haltbarkeit von Bananen zu steigern, sollten sie nicht mit anderem Obst gelagert werden. Denn während des Reifeprozess wird Ethylen freigesetzt, welches andere Obst „beschädigen“ könnte.

Eine Lagerung im Kühlschrank ist nicht zu empfehlen, denn unter 12 Grad kommt es zu einer Verfärbung der Schale und es leidet das Aroma. Wenn eine Banane nicht mehr nachreifen soll, empfiehlt sich eine Temperatur von 12 bis etwa 14 Grad.

Für was sind Bananen gut?

Bananen für gute LauneBananen sind ein sehr energiereicher Lieferant und sorgen für Vitalität und Kraft im Alltag, aber auch bei sportlichen Wettkämpfen unterstützen sie den Körper mit wertvollen Substanzen. Durch den Anteil an Kalium (deckt gut 15 Prozent vom Tagesbedarf) wird der Blutdruck und das Herz gefördert, außerdem wird das Risiko eines Herzinfarkts um etwa 40 Prozent gesenkt.

Der menschliche Körper scheidet in regelmäßigen Abständen Kalzium über den Urin aus. Durch das Kalium in den Bananen wird der Vorgang ausgebremst, was sich auf Dauer sehr positiv auf den vorhandenen Säurepegel auswirkt. Zudem kommt es zu einer Steigerung der Aufnahmefähigkeit von Kalzium.

Das in Bananen enthaltene B6 Vitamin sorgt für eine verbesserte Stimmung. Außerdem wird das Nervensystem gestärkt, was besonders bei stressigen Situationen gut tut.

Durch die vielen Nährstoffe, die eine Banane enthält, gilt sie auch als Vollwertfrucht. Dazu gehören zum Beispiel auch 8 verschiedene Aminosäuren, die der menschliche Körper nicht selber herstellen kann.

Bananen haben zudem eine recht beruhigende Eigenschaft, so dass sie auch gerne von Schwangeren gegessen werden, um zum Beispiel eine morgendliche Übelkeit zu behandeln. Sie helfen dabei den Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen und den Blutzuckerspiegel aufrecht zu erhalten. Zudem sind sie in der Lage die Temperatur des Körpers bei Schwangeren zu regulieren, daher kann die gelbe Frucht auch als natürliches Heilmittel angesehen werden.

Die Inhaltsstoffe können außerdem Säuren neutralisieren, um zum Beispiel Sodbrennen vorzubeugen. Sie bindet die Magensäure auf eine ganz natürliche Weise und hilft Sodbrennen schnell zu mildern.

Was kann man aus Bananen machen?

Die Zubereitung und der Verzehr einer reifen Banane kann in Form eines Obstsalates, als Mischung zu Quark oder auch in das Müsli am Morgen verwendet werden. Da die Frucht bereits ausreichend süß genug ist, braucht kein zusätzlicher Zucker hinzugefügt werden. In Verbindung durch Milch bekommt der Körper viel Eiweiß und Kalzium und somit hervorragende Nährstoffe um gestärkt in den Tag zu starten.